Irina Lungu

© Wiener Staatsoper

Mit »schier unerschöpflichen Kraftreserven, einer souverän geführten, auch in der Höhe ungemein entfaltungsfähigen Stimme und einer bemerkenswerten Bühnenkondition« (»Frankfurter Allgemeine Zeitung«) hat sich Irina Lungu in wenigen Jahren an den wichtigsten Bühnen der Welt etabliert. In den letzten drei Spielzeiten trat die russische Sopranistin an der Wiener Staatsoper als Violetta (»La traviata«), Elettra (»Idomeneo«), Norina (»Don Pasquale«), Mimì (»La Bohème«) und Donna Anna (»Don Giovanni«) auf und war außerdem unter anderem am Royal Opera House Covent Garden, Teatro Real Madrid und am Opernhaus von Sydney als Marguerite (»Faust«), an der Staatsoper Hamburg, Arena di Verona, am New National Theatre Tokyo und am Bolschoi-Theater in Moskau in der Titelrolle von »La traviata«, am Gran Teatre del Liceu und am Opernhaus von Sydney als Corinna (»Il viaggio a Reims«), am ABAO Bilbao als Manon (Massenet), an der Königlichen Oper von Maskat, der Oper von Monte-Carlo und der Korea National Opera als Mimì, am Opernhaus von Sydney als Gilda (»Rigoletto«), am Teatro Filarmonico in Verona (»Anna Bolena«) sowie in Konzerten mit Plácido Domingo am Palau de la Musica in Valencia und in der Pariser Philharmonie zu erleben. Weitere wichtige Engagements der letzten Jahre umfassen Gilda und Musetta (»La Bohème«) an der Metropolitan Opera New York, »La traviata« an der Pariser Oper, am Teatro Real Madrid, am Opernhaus Zürich, an der Deutschen Oper und Staatsoper Berlin, Liù (»Turandot«) an der Bayerischen Staatsoper, Musetta am Royal Opera House Covent Garden, Gilda an der Pariser Oper, am Teatro Comunale von Bologna und an der Oper von Rom, Violetta und Nannetta (»Falstaff«) an der Mailänder Scala, ein Galakonzert am Bolschoi-Theater von Moskau, Marguerite in Amsterdam und Turin sowie die Titelpartie in »Lucia di Lammermoor«, Donna Anna, Micaëla (»Carmen«) und Juliette (»Roméo et Juliette«) in Verona. Irina Lungu absolvierte erst einen Abschluss in Klavier und Chorleitung und studierte anschließend Gesang. Nachdem sie einige der wichtigsten internationalen Gesangswettbewerbe gewonnen hatte, perfektionierte sie ihre Technik an der Akademie der Mailänder Scala, wo sie unter anderem bei Leyla Gencer studierte. Noch als Studentin der Accademia gab die Künstlerin unter Riccardo Muti ihr Scala-Debüt als Anaï (»Moïse et Pharaon«). Seitdem war sie dort u.a. als Adina (»L’elisir d’amore)«, Maria Stuarda, Marguerite, Oksana (»Pantöffelchen«) und in der Titelpartie von »Sancta Susanna« zu hören. 2007 gab sie ebendort ihr Rollendebüt als Violetta unter der musikalischen Leitung Lorin Maazels. Als Violetta kehrte sie 2008 und 2013 in Dmitri Tcherniakovs Neuproduktion unter Daniele Gatti an die Scala zurück. Irina Lungu hat mit einigen der berühmtesten Dirigenten und Regisseure unserer Tage gearbeitet – zum Beispiel mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Daniele Gatti, Michel Plasson, Daniel Oren, Gianandrea Noseda, Daniel Harding, Gustavo Dudamel und Stéphane Denève bzw. Franco Zeffirelli, Luca Ronconi, Robert Carsen, Laurent Pelly, Pierluigi Pizzi, Deborah Warner, Eimuntas Nekrošius und Liliana Cavani.

http://www.irinalungu.com/

Vorstellungen mit Irina Lungu